Knoten

 

Der Weberknoten

Der Weberknoten wird zum Verbinden von zwei gleichstarken Seilen verwendet.

 

Der Weberkreuzknoten

Der Weberkreuzknoten wird zum Verbinden von zwei ungleichstarken Seilen verwendet, wobei unbedingt zu beachten ist welches das dickere und welches das dünnere Seil ist.

 

Der Strickleiterknoten

Der Strickleiterknoten wird, wie der Name schon sagt, zum Bau einer Strickleiter bzw. dort, wo sonst eine solche Schlinge benötigt wird, verwendet.

 

Der Mastwurf

Mit dem Mastwurf kann ein (belastetes) Seil an einen Pflock, Baum o.ä. angeschlagen (befestigt) werden.

 

Der Palstek/Die Rettungsschlinge

Beim Palstek erhält man ein sich nicht zuziehendes Auge, daß man u.a. bei Rettung aus dem Wasser verwenden kann.

 

Der Abspannknoten

Der Abspannknoten wird zum Abspannen von Zelten und Bauten (z.B. Kochstellen) verwendet. Er besteht aus mehreren Halbschlägen.

 

Behandlung der Seile
Beim Umgang mit allen Seilarten sollte man folgende Regeln unbedingt beachten:

·  Seile nicht über scharfe Kanten und Ecken führen

·  Seilenden dürfen nicht aufgereppelt sein

·  Verunreinigungen durch Rost, Holz- und Eisenspäne sollten vermieden werden

·  Seile sollten grundsätzlich trocken und sauber, wenn möglich ohne Knickstellen gelagert werden

Man unterscheidet hauptsächlich zwei Seilarten: Kunstfaser- und Naturfaserseile:
Kunstfaserseile (z.B. Perlon) sind wasserunempfindlicher, haben bei gleichem Durchmesser meist eine höhere Belastbarkeit, verrotten nicht und sind leichter. Allerdings sollte man sie von Lösungsmitteln, Farben und Lacken fernhalten und sie nicht praller Sonnenstrahlung aussetzen, da sie sonst brüchig werden.
Naturfaserseile (z.B. Hanf) sind scheuer- und knickfester als Kunststoffseile, jedoch sind sie feuchtigkeitsempfindlicher.
Am empfehlenswertesten sind Seile, die aus Kunst- und Naturfasern bestehen.

Die Belastbarkeit eines Seils ist hauptsächlich von seinem Alter abhängig, sinkt allerdings mit jedem Knoten.